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13. mai bis 26. juni 2006
oriel view
eine installation von vera malamoud + pascal lampert
"Es könnte ein Modell für eine Bühne sein, wenn da nicht dieser Unraum wäre.
Eher ein Schacht wie ein Raum, sicher nicht bespiel- oder bewohnbar.
Es ist ein Fallenraum mit Erker.
Aus schmalen Schlitzen in den Wänden erscheinen dünne Papierstreifen mit verwickelten, verknoteten Motiven. Wie Tapetenbänder wirken sie im ersten Moment, doch wer würde seine Wände mit verschlungenem Stacheldraht oder wurmähnlichen Schnüren dekorieren.
Es mutet an wie wenn ein Part der Inszenierung sich im unsichtbaren Raum hinter der Wand abspielen würde. Ein Teil davon quillt durch die Oeffnungen hervor, verwickelt sich in sich selber, bevor er sich unserem Blick entzieht und in der Wand verschwindet."
die künstler leben und arbeiten in zürich.
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